Das Kurdische Filmfestival Berlin wurde im Jahr 2002 gegründet und feierte 2020 sein 10-jähriges Jubiläum. Über die Jahre hat sich das Kulturevent in der Berliner Festivalszene etabliert und ist inzwischen nicht nur in den kurdischen Gemeinden, sondern auch unter Berliner Kinoliebhabern und der Öffentlichkeit bekannt.
Das Programm setzt sich aus Kurz-, Dokumentar-, und Spielfilmen zusammen, und präsentiert sowohl Werke von Filmschaffenden aus den vier Teilen Kurdistans — Bashur (Süden), Rojihalat (Osten), Bakur (Norden), Rojava (Westen) — und der Diaspora, als auch prägnante Werke europäischer Filmschaffender, die sich mit Themen kurdischer Lebensrealitäten beschäftigen. Rahmenveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Konzerte oder Lesungen ergänzen das sorgfältig kuratierte Filmprogramm. Seit 2018 ist in Zusammenarbeit mit dem kurdischen Elternverein Yekmal e.V. eine Reihe mit Kinderfilmen fester Bestandteil des Programms. Seit 2020 hat sich das Programm hinzu künstlerischen Perspektiven der Videokunst geöffnet, in der kurdische Nachwuchskünstler ihre Arbeiten präsentieren und so einen wichtigen neuen Bestandteil für das Festivalprogramm bilden. 

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