RETURN TO POVERTY

Oritinaltitel:  Vegerîna Xizan
Türkei, 2020, 24 min

Regisseur: Umay Işık
Produzent: Selim Yildiz
Kamera: Umay Işık
Darsteller: Taybet Işık
Sprache: Kurdisch

Am 12. Oktober um 17.00 Uhr

1994 wurden hunderte von kurdischen Dörfern in der Türkei zerstört. Nach über 10 Jahren kehrten die vertriebenen Familien erstmals wieder in ihre Heimatdörfer zurück.

Sie mussten die Dörfer wieder aufbauen und das traditionelle Leben als Viehzüchter wieder von vorne beginnen. Nachdem sie sich während ihrem Exil in der Stadt an ein komfortableres Leben gewöhnt hatten. Auch die harten Winter verbringen sie seitdem in der Stadt, als Halbnomaden zwischen Tradition und Moderne.

Umay Işık begleitet in seinem Debüt-Dokumentarfilm den Alltag seiner Großmutter und der Familie in seinem Heimatdorf.

Umay Işık, geboren 1999 in Van, wuchs im Kurdengebiet der Türkei auf, wo er zwischen dem Dorf seiner

Großmutter und der Stadt Van lebte. In seinem letzten Schuljahr hatte Umay Işık die Möglichkeit an einem

Austauschprogramm in Barcelona teilzuhaben, mit dem Schwerpunkt in Kunst und Medien. Danach zog es ihn einige Monate nach Izmir wo er durch Kontakte zu Videokünstler*innen seine Begeisterung zum Film entwickelte. 2017 wurde er an der Yildiz Technical University, Istanbul aufgenommen. Er studiert Fotografie und Video. Während des Studiums arbeitete er mit dem Regisseur Selim Yildiz als Regieassistent. VEGERiNA XIZAN ist sein erster Film.